E-ID: Aktionsbündnis Urkantone und Politbeobachter…

Wie würde die Abstimmung zur E-ID ausgehen, wenn nur die Frauen abstimmen würden? Mit grosser Wahrscheinlichkeit würde die digitale Identität ein zweites Mal abgelehnt. Die am 13. August publizierte Tamedia-Umfrage zeigt, dass es knapp werden kann. Dies ermutigt den Politbeobachter und das Aktionsbündnis Urkantone dazu, tatkräftig in den Abstimmungskampf einzusteigen.

Bei einer Abstimmung Anfang August zur E-ID Abstimmung hätten 52% der Frauen Nein gestimmt, bei den Männer jedoch nur rund 36%. Auffallend ist, dass relativ viele der gut 20.000 online befragten Personen noch unentschlossen waren oder mit «eher ja» oder «eher nein» geantwortet haben. Es bleibt also spannend!

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Mit einer moderaten Kampagne versucht der Politbeobachter und das Aktionsbündnis Urkantone politisch interessierte Menschen aus der Mitte der Gesellschaft anzusprechen, die noch keine festgefahrene Meinung haben. Es gibt folgende Mitmachmöglichkeiten:

  • Bestellen Sie gratis Flyer und verteilen Sie diese in die Briefkästen im Quartier. Schreiben Sie eine Mail an info@ur-kantone.ch mit der gewünschten Anzahl und Ihrer Postadresse. 
  • Erstellen Sie ein persönliches Social-Media-Bild  von sich und posten Sie dieses auf Social-Media. Hier klicken und Bild erstellen lassen.
  • Unterstützen Sie die Kampagne mit einer Spende. Insbesondere die Online-Kampagne sollte noch kräftiger werden. Eine Spende von 50 CHF ermöglicht online 1.000 zusätzliche Personen zu erreichen. Hier klicken und Kampagne finanziell unterstützen. Spenden die vom 19. August bis zum 2. September beim Politbeobachter eingehen, werden für die «E-ID NEIN» Kampagne verwendet. 

Die wichtigsten drei Argumente für ein NEIN zur E-ID:

«Strafgebühren» statt Freiwilligkeit. Die E-ID führt zu Smartphonezwang. Das E-ID-Gesetz ermöglicht Zusatzgebühren für Schalterbesuche. Dies diskriminiert Menschen, die kein Smartphone haben. Zudem wird das Recht auf ein analoges Leben verletzt. 

Die E-ID-Daten werden den Tech-Konzernen auf dem Silbertablett serviert. Zur Verifizierung aller Social-Media-Profile wird schon bald eine E-ID erforderlich sein. Keine E-ID bedeutet bald, keinen Zugang zu Social-Media. 

Die E-ID ist unnütz und teuer. Für Behördendienstleistungen wie einen Betreibungsregisterauszug gibt es bereits gute Logins wie AGOV. Diese funktionieren meist mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und sind deutlich sicherer als die E-ID. Auch im Internet besteht kein Bedarf für einen amtlichen Ausweis.

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